
Wirtschaft und Wissenschaft im Dialog
Dimensionen - Im Großen wie im Kleinen #4
Der Rohstofffonds zeigt, wie sinnvolle Wirtschaftsförderung mit Weitblick gestaltet werden kann – ganz im Gegensatz zum Gießkannenprinzip der E‑Auto‑Prämie. Was das Verschwinden der kosmischen Ur‑Giganten damit zu tun hat? Vielleicht mehr, als vielen lieb ist.
Eines muss man sagen, Förderungen können die Deutschen in rekordverdächtiger Geschwindigkeit abrufen, wie die aktuelle E‑Auto-Prämie für Privatpersonen wieder einmal verdeutlicht.
Mit Stand Ende Mai 2026 haben sich nach nur einer Woche bereits 33.000 Privatpersonen bis zu EUR 6.000 gesichert – allerdings erst ein Bruchteil von EUR 200 Mio. der insgesamt EUR 3 Mrd. Fördersumme, die bis 2029 bereitgestellt wird. https://h1.nu/1xJ98
Zur Erkenntnis, dass es inmitten eines umfassenden Strukturwandels wesentlich sinnvoller wäre, auf eine angebotsorientierte Wirtschaftspolitik umzuschwenken (Stichwort: #Monetarismus), anstatt die Nachfrage durch steuerfinanzierte Fördertöpfe künstlich anzuschieben
(Stichwort: #keynesianischer_Konsens), kam das Kieler Institut für Weltwirtschaft bereits vor 50 Jahren im Zuge des Ölpreisschocks 1973, der durchaus verblüffende Ähnlichkeiten mit den aktuellen Krisenherden aufweist.
https://h1.nu/1xJ9m
Ein Wink mit dem Zaunpfahl für ein hoffentlich baldiges Umdenken in den oberen politischen Etagen liefert im Gegenzug der deutsche Rohstofffonds, der mit einer im Verhältnis bescheidenen Summe von EUR 150 Mio. der ersten europäischen Lithium-Förderanlage mit dem Namen „Lionheart“ von #VulcanEnergy zur Realisierung verhilft. https://h1.nu/1xJ9z

Mit Beteiligung von #Hochtief und #Siemens wird in einem umweltschonenden Kreislaufsystem aus hochgepumptem Thermalwasser der aktuell wichtigste Bestandteil für moderne Antriebsbatterien gewonnen.
24.000 Tonnen #Lithium sollen jährlich gefördert werden, was für gut 500.000 Autobatterien reichen dürfte. Im sogenannten Oberrheingraben, der sich von Frankfurt bis nach Basel über eine Länge von 300 km und eine Breite von 30 km erstreckt, werden rund 28 Mio. Tonnen vermutet, sodass die Anlage theoretisch für die nächsten knapp #1200_Jahre gut ausgelastet sein könnte bei Kosten von rund EUR 2,2 Mrd. – also weniger als die aktuelle Förderprämie, die in #3_Jahren verbraucht sein wird. Chapeau!
Was hinter dem aufgefangenen Signal des James-Webb-Teleskops steckt, spielt aller Wahrscheinlichkeit nach in einer anderen Liga. Mark Gieles und sein Forscherteam aus Barcelona vermuten schon länger die Existenz kosmischer Urgiganten, also Riesensterne, die mit einer mehr als 10.000-fachen Masse unserer Sonne vor rund #10_Mrd_Jahren die Bildung der ersten großen Sternhaufen – der Vorläufer unserer Galaxien – eingeleitet haben. Allein in unserer Milchstraße existieren 150 dieser Kugelsternhaufen, ohne dass auch nur einer dieser kosmischen Urgiganten noch nachweisbar wäre.
https://h1.nu/1Dtin

Der Grund ist einfach: Je massereicher ein Stern, desto schneller verbraucht er seinen Brennstoff, um nicht unter seiner eigenen Masse zusammenzubrechen.
Wer darin ein Sinnbild für das nicht nachhaltige Verprassen und eine mögliche Implosion der Staatsfinanzen sehen will – ich würde ihm nicht widersprechen.
Selbstbestimmt leben – oft reicht auch eine Nummer kleiner;

Lassen Sie uns ins Gespräch kommen
Melden Sie sich gerne bei mir. Ich freue mich, von Ihnen zu hören.
Oder einfach anrufen: +4369919410337